Seit ihrer Entstehung um die Jahrhundertwende (1897) entwickelte sich die Wiener Urania schnell zu einem Publikumsmagneten der Volksbildung. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war die Kombination aus wissenschaftlichem Anspruch und moderner Technik: Dank neuer visueller Möglichkeiten wurden Vorträge durch faszinierende Bilder ergänzt. Vor allem mit den Skioptikon-Lichtbildervorträgen schuf die Urania eine anspruchsvolle Alternative zum damaligen Boulevardkino. Sie nutzte die Schaulust der Menschen, um Wissen auf unterhaltsame, aber erzieherische Weise zu vermitteln.

Anschauliche Wissensvermittlung: Die Skioptikonvorträge der Wiener Urania, 1897–1930
Christian H. Stifter (Direktor des Österreichischen Volkshochschularchivs, Historiker)
Vortrag
Do. 28.05.26 — 18:00 UhrChristian H. Stifter (Direktor des Österreichischen Volkshochschularchivs, Historiker)
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»Durch die Wiener Quartiere des Elends und Verbrechens« von Emil Kläger und Hermann Drawe, 1905/1920