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Vortrag

Kuratorenführung

16.04.2020 17:00h

Dauer: 16.04.2020

Mit dem Kurator der Ausstellung Andreas Nierhaus (Kurator, Wien Museum)

Aufgrund des Erlasses des Gesundheitsministeriums betreffend COVID-19 musste die Führung abgesagt werden.

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Vortrag

Dialogführung 3

02.04.2020 18:00h

Dauer: 02.04.2020

Mit Walter Moser (Kurator, Albertina) und Eva-Maria Orosz (Kuratorin, Wien Museum)

Aufgrund des Erlasses des Gesundheitsministeriums betreffend COVID-19 musste die Führung abgesagt werden.

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Vortrag

Dialogführung 2

26.03.2020 18:00h

Dauer: 26.03.2020

Mit Rolf Sachsse (Autor/Kurator, Bonn) und Andreas Nierhaus (Kurator, Wien Museum)

Aufgrund des Erlasses des Gesundheitsministeriums betreffend COVID-19 musste die Führung abgesagt werden.

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Vortrag

Dialogführung 1

05.03.2020 18:00h

Dauer: 05.03.2020

Mit Roland Jaeger (Kunsthistoriker, Hamburg/Berlin) und Andreas Nierhaus (Kurator, Wien Museum)

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Vortrag

Abbilder der Berge: Simonys fotografische Arbeit im Licht der heutigen Gletscherforschung

12.12.2019 18:00h

Dauer: 12.12.2019- 12.12.2019

Dialogführung mit Andrea Fischer (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Magdalena Vukovic (Photoinstitut Bonartes)

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Vortrag

Artist Talk mit Johann Schoiswohl

05.12.2019 18:00h

Dauer: 05.12.2019

Ausgestattet mit analogen Großformat- und Mittelformatkameras besuchte Johann Schoiswohl in den letzten Jahren immer wieder das Tote Gebirge. Bei ausgedehnten Wanderungen entstanden Landschaftsaufnahmen, in denen der Künstler eine persönliche Auseinandersetzung mit Tod und Verlust sieht.

 

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Vortrag

Ästhetik und Naturwissenschaft als Symbiose: Friedrich Simonys Panoramazeichnungen

10.10.2019 18:00h

Dauer: 10.10.2019

Vortrag von Petra Svatek (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

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Vortrag

Geografische Blicke in fotografischen Nebel. Hans Meyers Fotografien der ecuadorianischen Anden

08.10.2019 18:00h

Dauer: 08.10.2019

Vortrag von Hannes Wietschel (Folkwang Universität Essen)

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Vortrag

Alfred Stieglitz’ Beziehungen zum Wiener Camera-Club

25.04.2019 18:00h

Dauer: 25.04.2019

Vortrag von Chiara Seidl (Kunsthistorikerin, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg)

Alfred Stieglitz wird vornehmlich als amerikanischer Fotokünstler wahrgenommen – die grundlegende Prägung seines Gesamtwerks erschließt sich mit Blick auf sein europäisches Frühwerk. Der Vortrag präsentiert Überlegungen zur noch ausstehenden Erforschung der Bedeutung des Camera-Clubs für Stieglitz’ Œuvre.

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Vortrag

Liebhaberei der Millionäre. Der Wiener Camera-Club um 1900

21.03.2019 18:00h

Dauer: 21.03.2019

Dialogführung von Astrid Mahler (Fotokuratorin, Albertina) und Gerald Piffl (Fotohistoriker, Produktmanager APA-Picturedesk)

In Form einer Dialogführung wird die vielfältige fotografische Produktion der Amateure erörtert, die sich im Spannungsfeld zwischen professionellen Fotografen und Knipsern bewegten. Die gesellschaftliche Zusammensetzung des Camera-Clubs wird ebenso thematisiert wie der maßgebliche Einfluss der Technik auf die Bildästhetik.

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Vortrag

Koloman Moser – der fotografische Blick

12.03.2019 18:00h

Dauer: 12.03.2019

Vortrag von Stefan Üner (Kunsthistoriker)

Größtenteils unveröffentlichte Fotos aus dem Nachlass des Künstlers erlauben einen neuen Einblick in Leben und Schaffen von Koloman Moser. Das hier erstmals in einem größeren Kontext untersuchte Spannungsverhältnis zwischen Fotografie und bildender Kunst eröffnet ein bis dato unbekanntes Kapitel im Werk des weithin einflussreichen Künstlers.

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Vortrag

Karlo Drašković and his Croatian Contribution to the Vienna Camera Club

07.03.2019 18:00h

Dauer: 07.03.2019

Vortrag von Marija Tonković (Kunsthistorikerin)

Karlo Drašković (Bratislava, 1873 – Vienna, 1900) was the leading Croatian amateur photographer of the nineteenth century. After taken up photography in 1892, he was granted membership in the Vienna Camera Club in 1895. His main – and for aristocrats typical – interest was taking pictures of the people and regions that he saw on his many journeys.

The lecture will be in English.

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Vortrag

Porträts der Entwurzelung

06.11.2018 17:00h

Dauer: 06.11.2018

Führung mit Matti Bunzl (Direktor des Wien Museum).

 

 

 

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Vortrag

Selektive Gastfreundschaft: Flüchtlingspolitik im Nachkriegsösterreich und der Alltag in österreichischen Flüchtlingslagern

18.10.2018 18:00h

Dauer: 18.10.2018

Diskussion mit Christine Oertel (Historikerin, Wien), Peter Schreiner (Historiker, Museum der Moderne in Salzburg) und Magdalena Vuković (Kuratorin der Ausstellung).

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Vortrag

„Entwurzelung“ als Thema der Wiener Nachkriegspsychiatrie

04.10.2018 18:00h

Dauer: 04.10.2018

Vortrag von Katja Geiger (Wissenschaftshistorikerin, Universität Wien) und Thomas Mayer (Sigmund Freud Privatuniversität, Wien) mit anschließendem Gespräch mit Magdalena Vukovic.

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Vortrag

Sechsundzwanzig Wiener Tankstellen und andere Architekturen im Visier

14.06.2018 18:00h

Dauer: 14.06.2018

Vortrag von Stefan Oláh (Fotograf) mit anschließendem Gespräch mit Walter Moser (Fotokurator, Albertina)

 

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Vortrag

Übersetzte Architekturen. Martin Gerlach jun. fotografiert für Adolf Loos

29.05.2018 18:00h

Dauer: 29.05.2018

Gespräch mit Markus Kristan (Architekturkurator, Albertina) und Walter Moser (Fotokurator, Albertina)

 

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Vortrag

Zeichnungen, Texte, Fotografien – zur medialen Konstitution von Architektur bei Otto Wagner

24.05.2018 18:00h

Dauer: 24.05.2018

Vortrag von Andreas Nierhaus (Kunsthistoriker, Wien Museum)

 

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Vortrag

Hanna Schneck: Gemeindepolitische Selbstinszenierung im Bildband

12.12.2017 18:00h

Dauer: 12.12.2017

Der Vortrag untersucht die Präsentation des Wiener Gaswerks Leopoldau in einer Festschrift von 1912 mit Fotografien von Marianne Strobl.

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Vortrag

Andreas Nierhaus: Großstadt-Hygiene

14.11.2017 18:00h

Dauer: 14.11.2017

Die Großstädte der frühen Moderne wurden oft als chaotisch, gefahrvoll und schmutzig beschrieben. Der Vortrag setzt Fotografien Marianne Strobls in Beziehung zu diesem Topos in Architektur und Städtebau um 1900.

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Vortrag

Ulrike Matzer: Küche, Gaswerk, Ötscherhöhle – zu Marianne Strobls fotografischer Arbeit

07.11.2017 18:00h

Dauer: 07.11.2017

Mit Objekt- und Architekturaufnahmen sowie kühnen Dokumentationen von Hoch- und Tiefbauvorhaben nahm Marianne Strobl am stark umkämpften Wiener Markt um 1900 quasi eine Alleinstellung ein. Mit ihrer Tätigkeit in männlich dominierten Räumen beanspruchte sie zudem eine emanzipatorische Rolle.

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Vortrag

Entfesselte Ansichten

17.01.2017 18:00h

Dauer: 17.01.2017

Vortrag von Martin Reinhart (Filmhistoriker, Wien)

In der Zwischenkriegszeit verlassen die bewegten Bilder erstmals das Dunkel des Kinosaals, um sich neue städtische Räume zu erobern: Tageslicht-Vorführgeräte bewerben fortan Produkte im Kaufhausfoyer, informieren auf Knopfdruck Besucher im Museum, politisieren als unermüdliche Wahlhelfer die Massen oder schockieren auf der Theaterbühne das bürgerliche Publikum.

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Vortrag

Die Leinwand lebt!

10.01.2017 18:00h

Dauer: 10.01.2017

Vortrag von Monika Faber (Photoinstitut Bonartes, Wien)

Mikroorganismen waren die ersten bewegten Objekte, die ihr Bild auf eine Leinwand warfen – amüsant kommentiert vom Physiker Carl Schuh, erregten sie auf Tournee durch die Monarchie ab 1840 Aufsehen.

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Vortrag

Licht lockt Leute

29.11.2016 18:00h

Dauer: 29.11.2016

Vortrag von Roland Fischer-Briand (Österreichisches Filmmuseum, Wien)

Der werbende Einsatz von transparenten Filmstandfotografien versprach Exklusivität und Prestige, kolorierte Versionen davon ließen Großproduktionen in einem besonders mondänen Licht erscheinen.

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Vortrag

„Die Bilder sind nicht teuer und ich werde Quantitäten davon machen lassen!“ Krupp und die Fotografie

13.10.2016 18:00h

Dauer: 13.10.2016

Vortrag von Manuela Fellner-Feldhaus (Historisches Archiv Krupp, Essen)

 

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Vortrag

Radikale Veränderungen. Die Banater Besitzungen der Staats-Eisenbahn-Gesellschaft in der Fotografie

29.09.2016 18:00h

Dauer: 29.09.2016

Vortrag von Monika Faber

 

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Vortrag

Völkische Bilder – Anna Koppitz im Kontext der Fotografie der NS-Zeit

21.06.2016 18:00h

Dauer: 21.06.2016

Diskussion mit Anton Holzer und Magdalena Vuković

Die detaillierte Erforschung der Verstrickung österreichischer Fotografinnen und Fotografen mit dem NS-Regime steht bis jetzt noch aus. Das Projekt zu Anna Koppitz setzt eine Marke in dieses unbekannte Terrain. Ihr Engagement für Reichsminister R. Walther Darré wirft in Bezug auf die Einbettung in die österreichische Fotogeschichte aber auch viele Fragen auf: Gab es vergleichbare Kollaborationen anderer Fotografinnen und Fotografen mit hochrangingen NS-Politikern? Warum hatte sich Darré gerade an sie gewandt? An welchen fotografischen Strömungen orientierte sich Anna Koppitz stilistisch?

 

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Vortrag

Gesund, bäuerlich und deutsch – Das Körperideal R. Walther Darrés

03.06.2016 18:00h

Dauer: 03.06.2016

Vortrag von Gesine Gerhard

In unzähligen Pamphleten und grandiosen Massenveranstaltungen zelebrierten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen eines idealen Körpers.  Fotografien vom »Nordischen Menschen« sollten dessen angebliche Gesundheit und rassische Überlegenheit bezeugen. Landwirtschafts- und Ernährungsminister Richard Walther Darré entfachte einen wahren Kult um den »Nordischen Menschen«, und er engagierte die Wiener Fotografin Anna Koppitz um dieses Menschenbild in Fotografien von jungen Bauern und Bäuerinnen zu verewigen.

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Vortrag

„Züchterische Aufgaben“ – Über die Rolle der Frau in Anna Koppitz’ Fotografien

12.05.2016 18:00h

Dauer: 12.05.2016

Vortrag von Magdalena Vuković

R. Walther Darré beauftragte Anna Koppitz, die Schüler und vor allem die Schülerinnen der Reichsschule Burg Neuhaus zu fotografieren. Es ist kein Zufall, dass sie überwiegend Frauen vor der Kamera inszenierte. Zum einen mangelte es kriegsbedingt an Männern und zum anderen erklärt eine weitere, ideologisch motivierte Lesart ihre Präferenz: Der Darré'schen Weltanschauung zufolge war es die Aufgabe des Mannes die »züchterische« Auswahl der Frau vorzunehmen und dementsprechend musste sein Blick durch Fotografien geschult werden.

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Vortrag

Der lächelnde Diktator. Die Fotografie in der Metaxas-Diktatur (1936–1941)

28.04.2016 18:00h

Dauer: 28.04.2016

Vortrag von Nathalie Soursos

Nur einen Monat nach der Errichtung des „Regimes des Vierten Augusts“ (1936–1941) in Griechenland wurde das Staatssekretariat für Presse und Tourismus gegründet, welches fortan intensiv die visuellen Medien kontrollierte und förderte. Der griechische Diktator inszenierte sich in den Fotografien als liebevoller Vater und Großvater in Anzug mit Gehstock und Hut, und passte dabei so gar nicht in das Bild der faschistischen Machthaber der Zwischenkriegszeit. Dennoch waren das nationalsozialistische Deutschland und das faschistische Italien nicht nur in der Politik, sondern auch in der fotografischen Ästhetik Vorbild für das griechische Regime.

 

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Vortrag

Fotografien in historistischen Interieurs

18.11.2015 18:00h

Dauer: 18.11.2015

Bernd Stiegler und Christian Witt-Dörring

Ein Blick in private Räume des späten 19. Jahrhunderts mit ihren überquellenden Fotoarrangements, in denen konventioneller Repräsentationsanspruch und individuelle Erinnerungsriten aufeinander trafen, aus den unterschiedlichen Perspektiven von Fotogeschichte und Möbelkunde betrachtet.

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Vortrag

Rahmung in der Fotografie – Bedeutung und Tradition

24.09.2015 18:00h

Dauer: 24.09.2015

Mila Moschik

Die emotionale Aufladung von Bildnissen findet an den Randzonen einen ganz besonderen Ausdruck. Die Kuratorin der Ausstellung wird auf die Fassungsarten und die dafür verwendeten Materialien eingehen und diese anhand von Beispielen gemeinsam mit dem Publikum analysieren.

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Vortrag

Paul Pretsch und das Abenteuer der Galvanographie / Leopold Weiss blickt vom Stephansturm

18.06.2015 18:00h

Dauer: 18.06.2015


Frauke Kreutler / Klaus Walder


Unterschiedlichste Erfinder und Pioniere wirkten unter der gleicherweise kreativen wie restriktiven Leitung Alois Auers an der k. k. Hof- und Staatsdruckerei. Paul Pretsch „flüchtete“ mit seiner Umsetzung von Fotografie in den Druck nach England und scheiterte dort an der Seite Roger Fentons damit. Leopold Weiss hingegen schaffte im Sommer 1860 die bis dahin größte Kamera Österreichs auf die hoch gelegene Baustelle des Stephansturmes und fotografierte ein einmaliges Panorama Wiens vor der Verbauung des Glacis.

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Vortrag

„Nur das Original allein kann seine Copie selbst liefern …“: Zur Geschichte des Naturselbstdrucks

28.05.2015 18:00h

Dauer: 28.05.2015


Mila Moschik


In der k. k. Hof- und Staatsdruckerei wurde in den frühen 1850er-Jahren die schon seit Jahrhunderten bekannte Technik, ein Bild aus dem direkten Abdruck einer Pflanze zu gewinnen, perfektioniert und in den Dienst der Wissenschaften gestellt. Trotz massiver Eigenwerbung erwies sich der „Selbstdruck“ als Sackgasse – ganz im Gegensatz zu anderen von der Natur abgeleiteten Drucktechniken, die bis heute die Sicherheit von Banknoten garantieren.

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Vortrag

Die ganze Welt verfügbar in Bildern: Alois Auers Projekt einer fotografischen Eroberung

21.05.2015 18:00h

Dauer: 21.05.2015


Monika Faber

1850 gründete Auer eine eigene Fotoabteilung an der k. k. Hof- und Staatsdruckerei. Innerhalb des weitverzweigten Medienkonzerns sollte das technische Bildmedium auf ganz neue Art in den Dienst der visuellen Eroberung und Dokumentation des Nahen und Fernen, des Winzigen oder vom Verschwinden Bedrohten gestellt werden.

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Vortrag

Marion Krammer und Margarethe Szeless: Befreite und besetzte Heimat. Biografische Kontinuitäten und Brüche in der österreichischen Pressefotografie 1945–1955

05.05.2015 18:00h

Dauer: 05.05.2015

Im besetzten Österreich richteten alle vier alliierten Mächte einen eigenen Bilderdienst ein. Besonders die Amerikaner überschwemmten den heimischen Markt mit unentgeltlichem Bildmaterial. Wie reagierten die österreichischen Fotoreporter auf diesen Konkurrenzdruck, und wie passten sich diese, deren Karrieren großteils im österreichischen Ständestaat und in der NS-Herrschaft wurzelten, an die neuen Verhältnisse an?

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Vortrag

Diskussionsrunde mit Christian Brandstätter, Otto Hochreiter, Wolfgang Kammerer und Helmut Kandl

28.04.2015 18:00h

Dauer: 28.04.2015

Was heißt und zu welchem Ende studiert man Heimatfotografie heute?

Vier Sammler sprechen über ihre Beweggründe zu sammeln, ihre ganz persönlichen Zugänge zur Heimatfotografie und diskutieren den Umgang mit ästhetisch anspruchsvollen Bildern, die den Zeitgeist der 1930er-/40er-Jahre spiegeln.

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Vortrag

Simona Bérešová: Die Slowakei in der Fotografie von Karel Plicka – von der Ersten Republik bis zum Stalinismus

23.04.2015 18:00h

Dauer: 23.04.2015

Der tschechoslowakische Fotograf Karel Plicka fotografierte das ländliche Leben in der Slowakei. Diese Aufnahmen, als Postkarten und Bildbände publiziert, reflektieren die Entwicklung seiner Fotografie sowie damalige kulturpolitische Verhältnisse.

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Vortrag

Janos Frecot: Fotografierte Natürlichkeit. Heinrich Kühns Kinderbilder im Kontext der Reformbewegungen um 1900

14.04.2015 18:00h

Dauer: 14.04.2015

Der Vortrag entwirft um die Fotografien der Kinder von Heinrich Kühn das Panorama einer Befindlichkeit, in der arkadische Sehnsüchte mit Gedanken der Lebensreform und Jugendbewegung zu einem neuen Naturgefühl zusammenfließen.

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Vortrag

Elizabeth Cronin: Heimatfotografie in Österreich – eine politisierte Sicht von Bauern und Skifahrern

24.02.2015 18:00h

Dauer: 24.02.2015

Heimatfotografien zeigen Bauern, Kirchgänger, Skifahrer und alpine Landschaften. Diese auf den ersten Blick unpolitischen Sujets trugen im ständestaatlich-autoritären Klima der 1930er-Jahre dennoch ihren Teil dazu bei, eine neue, rückwärtsgewandte österreichische Identität zu formen.

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Vortrag

Eva Tropper: Das Postkartenalbum als Ordnungsraum: Sammelpraktiken um 1900

03.02.2015 19:00h

Dauer: 03.02.2015

Um 1900 wurden Postkarten zu einem beliebten Sammelobjekt, dem das Potenzial zugeschrieben wurde, Wissen über die Welt zu erzeugen. Wie wurden sie getauscht, geordnet und verwahrt?

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Vortrag

Peter Payer: Wien bei Nacht. Zur Entstehung und Verbreitung eines Stadtimages

27.01.2015 19:00h

Dauer: 27.01.2015

Das Bild der nächtlichen Großstadt entwickelte sich um 1900 zu einem neuen Topos im Stadtmarketing. Der Vortrag zeigt am Beispiel von Wien die Genese des neuen Stadtimages und seine Ausdifferenzierung im Medium der Postkarte.

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Vortrag

Robert Fürhacker: Vom Riesenrad über Albanien und die Hungerkünstler nach Carnuntum – die Genese einer Postkartensammlung

15.01.2015 19:00h

Dauer: 15.01.2015

Anhand von Beispielen und reichhaltigem Bildmaterial führt der Vortrag in die Entstehung und Schwerpunktentwicklung einer privaten Postkartensammlung ein.

 

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Vortrag

Peter Pfrunder: „… damit Du weisst, dass ich noch am Leben bin.“ Fotopostkarten von der Schweizer Grenzbesetzung zur Zeit des Ersten Weltkriegs

09.12.2014 19:00h

Dauer: 09.12.2014

Die Fotopostkarte gehört zu den wichtigsten visuellen Quellen der Jahre 1914 bis 18. In der Schweiz trieb sie besondere Blüten als eine Art Beruhigungsmittel, trug aber auch entscheidend zur Popularisierung der Fotografie bei.

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Vortrag

Christian Mayer: Postcard on the Run

18.11.2014 19:00h

Dauer: 18.11.2014

Postkarten sind seit den Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts ein häufig verwendetes Medium in der Geschichte der Kunst gewesen. Anhand eigener Arbeiten und von Beispielen anderer Künstler_innen wird Christian Mayer der Frage nachgehen, inwieweit die Postkarte auch in unserem digitalen Zeitalter für die zeitgenössische Kunst noch von Interesse sein kann.

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Vortrag

Roland Fischer-Briand: „Gari-Gari“ im Kino

09.10.2014 19:00h

Dauer: 09.10.2014

Mit etwa 230.000 verkauften Exemplaren war das Buch über Jahrzehnte ein Bestseller. Der gleichnamige Film, den Hugo Bernatzik gemeinsam mit seinem Expeditionsleiter Bedrich Machulka 1927 in Afrika drehte, kam zwar ins Kino, wurde aber rasch vergessen.
Ein Vergleich zwischen den bewegten Aufnahmen und jenen Fotografien, die nicht nur im Buch, sondern auch als Werbematerial für den Film verwendet wurden, erhellt des Autors Versuch, seine persönliche Faszination für Menschen und Tiere in Afrika ins Bild zu setzen.

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Vortrag

Martin Pfitscher: Von den afrikanischen Idyllen zu den Paradiesmenschen

23.09.2014 19:00h

Dauer: 23.09.2014

Eine Bilderfolge aus unwirklich schönen und gleichzeitig befremdlichen Fotografien zeigt Hugo Bernatziks Wandel vom
leidenschaftlichen Jäger zum Verteidiger seines Menschenbildes.

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Vortrag

Lisl Ponger: Sidy Mamadou Wane, Kurator aus Wien und Dakar, spielt einen Nuba

16.09.2014 19:00h

Dauer: 16.09.2014

Jahrzehnte nach Hugo Bernatzik besuchte Leni Riefenstahl Dörfer der Nuba im Sudan und fotografierte dort. Im Rahmen ihrer künstlerischen Arbeit hat sich Lisl Ponger mit diesen Bildern auseinandergesetzt.

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Vortrag

Manfred Kaufmann: Fotosammlung Weltmuseum Wien: Sammeln, Bewahren, Verschenken?

11.09.2014 19:00h

Dauer: 11.09.2014

Die Sammeltätigkeit der nun Weltmuseum genannten Institution reicht weit zurück. Diverse problematische „Altlasten“ stellen daher für diesen noch wenig bekannten Bereich des Museums eine Herausforderung für ein Konzept mit Zukunftsperspektive dar.

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Vortrag

Martin Pfitscher: Tanz unter afrikanischer Sonne

11.02.2014 19:00h

Dauer: 11.02.2014

Der Wiener Unternehmer und Fotograf Hugo Adolf Bernatzik bereist 1925 und 1927 den Sudan und bringt aufsehenerregende Fotos nackter, wild tanzender „Eingeborener“ mit.

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Vortrag

Magdalena Vukovic: Tanz der Hände – Ein Wechselspiel zwischen Tanz und Fotografie

06.02.2014 19:00h

Dauer: 06.02.2014

Tilly Losch und Hedy Pfundmayr inspirierten Fotografinnen und Fotografen und wurden gleichermaßen von ihnen inspiriert.

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Vortrag

Andrea Amort: Tilly Losch – Hedy Pfundmayr: Fundstücke (2013/2014)

30.01.2014 19:00h

Dauer: 30.01.2014

Performative Miniaturen von und mit Tanz-Studierenden der Konservatorium Wien Privatuniversität.

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Vortrag

Ines Rieder: Was haben Kunst und Biografie gemein?

28.01.2014 19:00h

Dauer: 28.01.2014

Warum fällt es so schwer, eine queere Betrachtungsweise von Künstlerinnenbiografien im deutschen Sprachraum durchzusetzen? Über persönliche Aspekte Hedy Pfundmayrs und Tilly Loschs.

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Vortrag

Timm Starl: Pose, Drehung und Sprung – Fotografische Räume des Tanzes

23.01.2014 19:00h

Dauer: 23.01.2014

In der Frühzeit der Fotografie war es schwierig, die Bewegung des Tanzes wiederzugeben, da die Lichtbildner erst allmählich ihre Studios verließen oder sich neuer Techniken und Stilmittel bedienten.

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Vortrag

Monika Faber: Zur Frühzeit der Fotografie in Wien 1850–1860

20.11.2013 19:00h

Dauer: 20.11.2013

Die ersten Lichtbildner, die sich in Wien mit dem Positiv-Negativ Prozess in der Fotografie beschäftigten, kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Ständen der Monarchie. An vier Beispielen wird versucht, die faszinierende Breite der Wege und Ziele dieser Pioniergeneration zu schildern: Ludwig Angerer (k. k. Militärapotheker), Franz Antoine (kaiserlicher Hofgärtner), Andreas Groll (Hausknecht am chemischen Laboratorium des Polytechnischen Instituts) und Anton Widter (Privatier und Altertumsforscher).

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Vortrag

Andreas Gruber: Herstellung eines Gummidrucks

06.09.2013 19:00h

Dauer: 06.09.2013

Die sogenannten „Edeldrucke“ – Gummidruck, Leimdruck, Öldruck – funktionieren nicht über die Schwärzung der dem Licht ausgesetzten Silbersalze, sondern betten Farbpigmente in eine selbst nicht sichtbare lichtsensible Schicht ein. Was schließlich das Bild erzeugt, entspricht in seiner Materialität tatsächlich eher Kohlezeichnungen, Lithografien oder Holzschnitten als konventionellen Fotografien.

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Vortrag

Monika Faber: Die Oberfläche der Fotografie

04.07.2013 19:00h

Dauer: 04.07.2013

Auf der Suche nach einer Erweiterung des kreativen Potenzials der Fotografie experimentierte Heinrich Kühn mit seinen Freunden Hugo Henneberg und Hans Watzek mit chemischen Verfahren und unterschiedlichsten Papieren. Damit leisteten die Lichtbildner einen bisher unterschätzten Beitrag zur Diskussion der „Materialgerechtigkeit“ im Wiener Kunstgewerbe um 1900.

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Vortrag

Papierveredelung und Sinnestäuschung im 19. Jahrhundert

28.06.2013 18:00h

Dauer: 28.06.2013

Vortrag mit Mila Moschik, Restauratorin und Fotohistorikerin

Luxuspapiere des 19. Jahrhunderts sind Zeugnisse einer zunehmend bürgerlichen Gesellschaft. Diese Hochkultur der Papierveredelung wirkt bis heute, in die Zeit von Hochglanzmagazinen und Verpackungen. Es wurden fantasiereiche Gestaltungsmethoden für Papier erfunden, dem damals wichtigsten Träger und Surrogatstoff.

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Vortrag

Alexander Roinashvili and Georgian Photography in the Nineteenth Century

25.05.2012 18:00h

Dauer: 25.05.2012

Vortrag mit Lika Mamatsashvili, Kuratorin am Georgischen Nationalmuseum in Tiflis/Georgien.

Der Vortrag gibt eine Einführung in die frühe Fotografie in Georgien, in dessen Zentrum Alexander Roinashvili (1846–1898) steht.

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